FührDiv – Veranstaltung am 5. April in Berlin

Am 5. April diskutierten hochrangige Verwaltungsrepräsentant/innen auf Einladung des Projektes FührDiV und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin die Zukunft der Verwaltung im Zeichen der Digitalisierung.

Auf dem Podium diskutierten Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin „Digitalisierung und Arbeitswelt“ des BMAS, Hans-Henning Lühr, Staatsrat im Finanzressort der Stadt Bremen, Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport, Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Dirk Lönnecke, Kreisdirektor des Kreises Soest, Matthias Kammer, Mitglied des FührDiV-Beirats, Angelika Grubert, Leiterin des Amtes für Zentrale Dienste der Behörde für Arbeit, Soziales Familie und Integration, Hamburg, sowie Nils Kammrath, Bundesbeamtensekretär beim  ver.di-Bundesvorstand.

Vormittags entwickelten die Podiumsteilnehmer eine Vision der Verwaltung 2030. Stichworte sind hier u.a. digitale Daseinsvorsorge, Verwaltung mit lokalen und regionalen Kooperationspartnern, frühzeitige Einbindung der Perspektive der Bürgerinnen  und Bürger, attraktive Arbeitsbedingungen mit flexiblen Arbeitsorten und -zeiten, agile Arbeitsformen, flache Hierarchien und Führungskräfte, die mehr coachen als kontrollieren, und prozessuale Mitbestimmungsformen.


Nachmittags wurde unter Einbeziehung der Beschäftigten diskutiert, was passieren muss, damit die Vision des Vormittags Realität wird. Genannt wurden u.a. ein Tarifvertrag Digitalisierung, die Vermittlung von Kompetenzen in der Aus- und Fortbildung, die für die digitale Transformation notwendig sind, die Beteiligung und Motivation von Beschäftigten und Führungskräften sowie das Ausprobieren agiler Arbeitsformen.

 

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