ZEITREICH

logo-zeitreich-1Wie müssen Arbeitszeitmodelle gestaltet sein, um die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben zu stärken und gleichzeitig die Belastungen für die Beschäftigten zu reduzieren? Welche Zielkonflikte entstehen aus Arbeitgeber- und aus Beschäftigtenperspektive?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des ZEITREICH-Projektes. ZEITREICH steht für „Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösen. Innovative Arbeitszeitmodelle für KMU in der Metall- und Elektroindustrie, im Einzelhandel, in der Chemieindustrie sowie in der öffentlichen Verwaltung.“

Das Projekt unterstützt die Betriebsparteien, Geschäftsleitung und Personalverantwortliche auf der einen Seite sowie Betriebs- bzw. Personalräte auf der anderen Seite, neue Zeitmodelle zu entwickeln, zu erproben und einzuführen, die für beide Seiten von Vorteil sind: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen durch attraktive Arbeitszeitmodelle ihre Position im Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte stärken und potenzielle Zeitreserven mobilisieren. Für Beschäftigte geht es darum, Lösungen zu entwickeln, die Belastungen mindern und Zeitsouveränität erhöhen.

Die Betriebe erhalten neben neuen, konfliktarmen Arbeitszeitmodellen auch die Möglichkeit zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen sowie eine fachkundige Beratung bei der Erprobung. Für die interessierte Öffentlichkeit besteht die Möglichkeit zum branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch auf Transferveranstaltungen. Über Vorträge, Leitfäden und weitere Publikationen werden praxisnahe Anregungen zum Thema Arbeitszeit gegeben, die sich auch in kleinen und mittleren Betrieben umsetzen lassen.

Projektlaufzeit: Juli 2016 – Juni 2019

In einer ersten Phase (ab Herbst 2016) werden in und mit Modellbetrieben neue Arbeitszeitmodelle entwickelt und erprobt. In einer zweiten Praxisphase ab Mitte 2017 erfolgt die Beratung weiterer Unternehmen unter Einbezug bereits gewonnener Erkenntnisse aus der Modellphase. Neben erprobten Arbeitszeitmodellen auf Basis eines sozialpartnerschaftlichen Vorgehens stehen am Ende des Projekts Praxisleitfäden, sowohl für Arbeitgeber-, als auch Arbeitnehmervertreter, ein Train-the-Trainer-Konzept für Bildungsreferenten, Tagungsdokumentationen sowie die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Ergebnissen für die Forschungscommunity.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

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Projektpartner:

ZEITREICH wird vom Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen, dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. und wmp consult – Wilke Maack GmbH in enger Kooperation mit Dr. Hartmut Seifert, Senior Research Fellow am WSI der Hans Böckler Stiftung durchgeführt.

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